
2026-03-29 durch die Lippeauen - zu den Storchennestern nach Hervest
Der Hervester Bruch bietet ideale Bedingungen als Lebensraum für Störche und andere Vogelarten. Heckrinder und Wasserbüffel sorgen dafür, dass der Bewuchs kurz gehalten wird.
Ziel der heutigen Tour war der Hervester Bruch wo sich seit Jahren regelmäßig viele Störche ansiedeln.
25 Radlerinnen und Radler machten sich vom Rathaus in Recklinghausen bei Sonnenschein aber doch recht kühlem Wetter auf den Weg.
Wir haben Recklinghausen über das Ostviertel in Richtung Oer verlassen, um anschließend durch die Haard in Flaesheim auf den Wesel-Datteln-Kanal zu stoßen. Diesem Kanal sind wir dann einige Kilometer nach Westen gefolgt bevor wir dann feststellen mussten, dass die Wege in den Lippeauen, leider ohne ausreichende Umleitungsbeschilderung, teilweise gesperrt waren.
Wegen des Regens am Vortag waren manche Wege einen ganz klein wenig aufgeweicht und wir mussten einigen Pfützen ausweichen, dafür wurden wir aber durch wunderschöne Landschaften und Aussichten mehr als belohnt.
Im Hervester Buch konnten wir, so wie es die Tour im Titel beschreibt, zahlreiche Störche beim nisten beobachten. Gleich sieben Störche hatten sich in einem Baum ihr Nest gebaut, um dort zu brüten.
Mehr Informationen dazu findet hier: Storchenland Hervester Bruch in Dorsten - Industriekultur im Ruhrgebiet
Danach bot uns das Zechengelände der Zeche Fürst Leopold mit seinen zahlreichen Angeboten die Möglichkeit der Einkehr. Etwa 1 km weiter gibt es den Glückauf Grill, der einen gewissen Kultstatus hat und bei etlichen unserer Radgruppe großen Anklang fand.
26 km waren es von dort noch zurück nach Recklinghausen. Wir folgten zunächst der Lippe, bevor wir nach Süden abbogen. Marl, Herten-Transvaal und die Ried lagen auf dem Weg, bevor wir in Herten Disteln die Allee des Wandels erreichten, die uns zurück nach Recklinghausen brachte.



































