Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Ortsgruppe Recklinghausen

2026-08-09 Rundtour von Essen Steele nach Mülheim

Diese Tagestour der ADFC Ortsgruppe Recklinghausen startete einmal mehr nicht in Recklinghausen, sondern nach Anreise mit PKW und Fahrradanhänger oder Fahrradträger in Essen-Steele, direkt an der Ruhr.

Vom Parkplatz am Freibad in Essen-Steele folgten wir dem Ruhrtalradweg, die Ruhr fast immer direkt neben uns, am Fährhaus Rote Mühle vorbei, bis wir in Essen-Kupferdreh das Hardenbergufer des Baldeneysees erreichten.

Nach einem ersten kurzen Zwischenstopp am Haus Scheppen, erreichten wir Essen-Werden.

Trotz des guten und warmen Wetters war es nicht allzu voll, Aber natürlich verlangt es nach gegenseitiger Rücksichtnahme.

Immer parallel zur Ruhr führte der Weg anschließend auf dem vielleicht schönsten Abschnitt des Ruhrtalradweges nach Essen-Kettwig.
Das Brückencafé, aber auch die Eisdiele gegenüber, eignen sich hervorragend für einen Zwischenstopp hier in diesem schönen Stadtteil.

Ganz bewusst haben wir hier den Ruhrtalradweg verlassen, um auf dem Leinpfad am rechten Ruhrufer bis zur Mendener Brücke weiterzufahren. Das bietet den Vorteil, immer direkt an der Ruhr weiter radeln zu können. Aber kein Vorteil ohne Einschränkung, denn der kurze aber knackige Aufstieg vom Ruhrufer bis zur Brücke ist schon sehr steil und erfordert schon etwas Geschick und Muskel- oder Motorkraft.

Der Mülheimer Wasserbahnhof bzw. der Biergarten Mölmsche Oase waren das nächste Zwischenziel. Hier lässt es sich wunderbar einkehren.

Über dem RS1 und den Grugaradweg erreichten wir die Gartenstadt Margarethenhöhe. Ein echtes Highlight der Tour.

Um den Radschnellweg zu erreichen mussten wir allerdings erst einmal unsere Räder in Mülheim mit dem Fahrstuhl nach oben befördern. Da immer nur drei Räder in den Fahrstuhl passen, hat das bei 24 Rädern schon eine Weile gedauert.

Auch der Grugapark unmittelbar hinter der Margaretenhöhe böte sich natürlich für eine Besichtigung an, aber das ist eher ein eigenes Ziel und hätte den Rahmen dieser Tour deutlich gesprengt.

Durch den Essener Stadtwald gelangten wir auf einem schönen, aber zum Schluss auch steilen und engen Weg das nördliche Ufer des Baldeneysees. Zuvor hatten wir einen wunderschönen Ausblick von oben auf den Baldeneysee.

Diesem Ufer folgte der Weg zurück in Richtung Essen-Steele. Das Fährhaus Rote Mühle, mit seinem wunderschöner Biergarten direkt an der Ruhr, bot sich an, hier kurz vor dem Ziel, noch einmal einzukehren.

Eine wunderschöne Tour war die einhellige Meinung der Teilnehmenden.

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