Erneut schlechte Noten beim Fahrradklima-Test des ADFC für Recklinghausen
Wieder nur 'ne vier! Es wird nicht besser.
Leider konnte sich die Stadt Recklinghausen auch im Fahrradklimatest aus dem Jahr 2024 wieder nicht verbessern.
Die Gesamtnote für die Stadt bleibt unverändert schlecht – wie auch schon in den vergangenen Jahren. Durchschnittlich erreicht das Fahrradklima gerade noch so ein „ausreichend“.
Gleich mehrere Punkte bringen die Geduld der Fahrradfahrer an ihre Grenzen. Allen voran und im Ranking sehr schlecht bewertet die Ampelschaltung für die Fahrräder und Fußgänger. Die Bettelampeln, die nur bei Drücken auf Grün schalten und lange Wartezeiten erzeugen sind den Befragten ein Dorn im Auge.
Bei den Antworten auf dem Fragebogen kritisieren die Befragten außerdem den fehlenden Fahrradweg auf der Innenseite des Wallrings. Fahrradwege seien nicht breit genug und einige Autofahrer würden den Mindestabstand nicht einhalten.
Auch die schlechte Instandhaltung der Fahrradwege, besonders der Zustand des Radwegs entlang der Castroper Straße und der Suderwichstraße bieten Grund für Ärger.
Weitere Kritik äußerten die Bürger hinsichtlich fehlender Kontrollen für Falschparker auf Radwegen sowie darüber, dass die Mitnahme von Rädern in den Bussen der Vestischen beschwerlich sei. Insgesamt fühlen sich nur zehn Prozent der Befragten wirklich sicher beim Fahren in Recklinghausen.
Positiv sahen die Teilnehmer unter anderem die beidseitige Befahrbarkeit von Einbahnstraßen und die hohe Zahl der Fahrradstellplätze in der Altstadt. Viele Befragten erkennen auch an, dass die Stadt sich grundsätzlich bemühe, fahrradfreundlicher zu werden.
Die kompletten Ergebnisse findet ihr in der PDF-Datei zum Download, hier auf der Seite.