Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Ortsgruppe Recklinghausen

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2024-07-21 zum Tippelsberg nach Bochum

Warum spielt der Schauspieler Blacky Fuchsberger heute bei unserer Tour eine Rolle, warum ist der Riese auf dem Tippelsberg eine schöne Legende, hat aber mit der Wirklichkeit nichts zu tun und welche Rolle spielt ein Schlüssel?

All das erfuhren die 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der heutigen Tour zum Tippelsberg nach Bochum, den wir über diverse Umwege erreichten.

Über das Neubaugebiet der ehemaligen Preston Barracks, heute Maybacher Heide, erreichten wir den Ortsteil König Ludwig, hier hatte tatsächlich Blacky Fuchsberger für einige Monate gewirkt, ob er allerdings deshalb wegen der allabendlichen Bergwerksschwärze seinen Beinamen erhielt ist umstritten.

Nächstes Ziel war der Kaiser - Wilhelm - Turm in Herne Sodingen. Den erreichten wir aber erst, nachdem uns Alfred noch eingehend über den Fußballverein SV Sodingen, dessen bemerkenswerten Erfolge in den 40er und 50er Jahren des letzten Jahrhunderts informiert hatte,

Um den Kaiser - Wilhelm - Turm besichtigen zu können bedarf es eines Schlüssels, den man sich vorher ausleihen muss. Den hatte Alfred natürlich vor der Tour besorgt, so dass dem Aufstieg in den Turm nichts mehr entgegenstand.

Auch hier wusste Alfred wieder nicht nur über die Funktion als Wasserturm, sondern auch eine Anekdote über einen Ausguck eines Soldaten im zweiten Weltkrieg zu berichten, der eine Fliegerstaffel auf sich zufliegen sah, seinen Standort dabei in einem Funkspruch preisgab und deshalb einen Bombenabwurf auslöste, dessen Bombentrichter in einem Waldstück hinter dem Turm noch heute deutlich zu sehen sind.

Ziel der Tour war der Tippelsberg, der anders als viele Erhebungen im Ruhrgebiet keine Bergehalde ist, sondern im wesentlichen durch den Aushub im Zusammenhang mit der Entstehung der U-Bahn von Bochum nach Herne entstand.

Die Aussicht von hier oben ist schon etwas besonderes, auch wenn die Fernsicht heute nicht optimal war.

Auf dem Rückweg haben wir noch die Flottmannhallen mit den bekannten Jugendstiltor und dem Skulpturenpark besichtigt, bevor wir nach einer Stärkung im Café del Sol wieder das Rathaus in Recklinghausen erreichten.

Insgesamt wegen etlicher schwieriger Passagen eine recht anspruchsvolle Tour, die aber trotzdem von allen recht gut gemeistert wurde.

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