Im Paderquellgebiet in Paderborn

Im Paderquellgebiet in Paderborn © Thomas Aehlig

von Paderborn nach Gütersloh

 

Eine Radtour durch das schöne Paderborner Land. Das Wetter war zwar an dem Tag etwas gegen uns, das tat der guten Laune aber keinen Abbruch.

Tourenleitung: Alfred Speicher und Thomas Aehlig 

 

Mit dem Rad bis zum Bahnhof Castrop-Rauxel und von dort über Hamm nach Paderborn mit dem Zug. So begann die Tour am 25. April. Anschließend führte die Route nach Besichtigung des Paderborner Zentrums mit Dom und Paderquellgebiet nach Schloss Neuhaus, wo Pader, Alme und Lippe zusammenfließen. Auch wenn die Pader bei weitem das meiste Wasser zuführt, heißt der Fluss ab dort Lippe und an der fuhren wir weiter, am Lippesee vorbei nach Sande. Leider hatte es kurz vorher angefangen zu regnen, sodass wir recht dankbar waren, als wir dort in einem netten Café einkehren konnten. Die Tochter einer Bedienung, so stellte sich heraus, studiert und wohnt in Recklinghausen, so war ein netter Kontakt und eine herzliche Atmosphäre schnell hergestellt.

Über Ostenland und das Steinhorster Becken - ein Naturschutzreservat vor allem für Vögel - erreichten wir die schöne Stadt Rietberg mit dem sehenswerten Rathaus und den vielen schmucken Fachwerkhäusern. Mittlerweile hatte es auch schön längst wieder aufgehört zu regnen und wir genossen, draußen, direkt an der Ems sitzend, in einem Eisdiele eine leckere Eisportion. 

Da wir nicht allzu spät wieder in Recklinghausen ankommen wollten, mussten wir für die letzten 15 km nach Gütersloh noch einmal kräftig in die Pedale treten.

Über Essen ging es dann zurück nach Recklinghausen, wo wir den Bahnhof kurz nach 21.00 Uhr erreichten.

Fazit: ein langer Tag mit fast 80 km Radfahrstrecke, der trotz des kurzzeitigen Regens, allen RadlerInnen sehr gut gefallen hat. "Da müssen wir noch einmal hin, aber mehr Zeit haben" wurde oft geäußert.

Text und Fotos: Thomas Aehlig

 

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

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    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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